• fr
  • en
  • de

Glossar

Glossar 150 150 Heredis Help Knowledgebase

Informatik-Vokabular in Heredis

Backup: Sicherungskopie von Daten, um den Zugriff auf diese zu gewährleisten, wenn die Originaldaten verloren gehen. Die Speicherung erstellt eine Kopie der Originaldatei, die unverändert bleibt.

Cloud – Wolke – Online: Technologie, die es ermöglicht, auf entfernt gelegenen Servern Daten oder Software zu speichern, die normalerweise auf dem Computer eines Benutzers gespeichert sind. Diese Virtualisierung der Ressourcen ermöglicht es den Benutzern, auf ihre Daten zuzugreifen, ohne eine oft komplexe und teure IT-Infrastruktur verwalten zu müssen. Mit anderen Worten, es ermöglicht die Online-Speicherung/Sicherung von Daten über ein kostenloses oder kostenpflichtiges Abonnement bei einem Dienstleister wie z. B. Apples iCloud, Microsofts OneDrive, Google Drive und vielen anderen.

Datei: Informatikeinheit, die ein Dokument, ein Medium, eine Genealogie etc. enthalten kann …

Dateiordner: Informatik-Einheit zur Gruppierung einer oder mehrerer Dateien. Ein Ordner kann mehrere Unterordner enthalten. Synonym: Verzeichnis

Festplatte: Bestandteil eines Computers, auf dem Ihre Arbeit gespeichert werden kann. Die Festplatte kann intern im Computer eingebaut oder extern am Computer angeschlossen sein.

GEDCOM: Format zum Austausch genealogischer Informationen, das von den Mormonen erfunden wurde und fast alle Genealogieprogramme kompatibel macht.
Daten, die nicht der GEDCOM-Norm unterliegen, werden so exportiert, dass man so viele Informationen wie möglich in Ihrer Datei wiederfindet, z. B. Zeugen eines Ereignisses. Die meisten Programme passen sich an diese zusätzlichen Daten an.

Genealogie: Erforschung der Familiengeschichte, um eine Abstammung zu ermitteln.
Absteigende Genealogie: Erforschung der Vorfahren einer Person
Aufsteigende Genealogie: Erforschung der Nachfahren einer Person

Heraldik: Wappenkunde

Mailing: Massenpostsendung, die entweder per E-Mail oder auf dem Postweg an eine Gruppe von Personen gerichtet ist.

Medien: alle Bilddateien, Fotos, Urkunden, Audiodateien, Videos etc., die mit Ihrer Genealogie zusammenhängen und die zugleich im Originalverzeichnis auf Ihrem Computer und im Unterordner Medien gespeichert sind.

Publikation: Veröffentlichung im Internet der Genealogiedatei und der verknüpften Medien, damit andere Personen auf diese zugreifen können. Heredis Online ist eine Website für die Veröffentlichung von Genealogien.

Speicherung: Aktion der Bestätigung der an einer Datei vorgenommenen Änderungen, indem die aktuelle Version auf einem Speichermedium gespeichert wird. Die Datei wird an ihrem ursprünglichen Speicherort durch diese neueste Version ersetzt.

Stammbaum: grafische Darstellung eines Ausschnitts oder einer gesamten Genealogie.

USB-Synchronisierung: Heredis ermöglicht eine USB-Synchronisierung, die einer Sicherung gleicht. Beim Schließen der Arbeitssitzung in Heredis wird die gerade geänderte Datei automatisch mit dem USB-Stick oder der externen Festplatte synchronisiert, vorausgesetzt, dass diese Speichermedien angeschlossen sind.

Genealogie-Vokabular

Agnatisch: Betrifft die männliche Abstammungslinie, die Väterlinie.

Anerkanntes Kind: Kind aus einer Beziehung unverheirateter Eltern, die dieses öffentlich anerkennen.

Anthroponymie: Namensforschung. Als Onomastik bezeichnet man die Forschung der Herkunft und Entwicklung von Personennamen.

Außereheliches Kind: Kind aus einer außerehelichen Beziehung.

Cousin/e ersten Grades: Kind eines Bruders oder einer Schwester des Vaters oder der Mutter

Cousin/e zweiten Grades: Kind eines Cousins/einer Cousine ersten Grades

Cousin/e dritten Grades: Kind eines Cousins/einer Cousine zweiten Grades.

Gesetzliche Erbfolge: Kein gültiges Testament liegt vor.

Halbbrüder/Halbschwestern: Kinder von verschiedenen Eltern, die zusammen aufgewachsen sind.

Halbbrüder/Halbschwestern väterlicherseits: Kinder desselben Vaters, aber einer anderen Mutter

Halbbrüder/Halbschwestern mütterlicherseits: Kinder derselben Mutter, aber eines anderen Vaters.

Implex: Jede Person hat in ihrer Genealogie eine reale Anzahl von Nachkommen, die niedriger ist als die theoretische Anzahl von Nachkommen, weil wir aufgrund von Ehen zwischen mehr oder weniger nahen Cousins und Cousinen mehrmals von derselben Person abstammen. In diesem Fall haben wir es mit einem Implex zu tun. Daher ist es wichtig, die verschiedenen Vorfahren oder Nachkommen hervorzuheben: Wenn es weniger als die gefundenen Vorfahren oder Nachkommen sind, liegt ein Implex vor.

Kekule-Nummer: Die Nummerierung der Vorfahren nach dem System Sosa-Stradonitz wurde von Jérôme de Sosa im 17. Jahrhundert und anschließend von Stephan Kekule von Stradonitz im 19. Jahrhundert definiert. Durch die zugewiesene Nummer kann das Geschlecht sowie die Stellung einer Person in der direkten Abstammungslinie identifiziert werden (betrifft nicht die Kollateralverwandten).
Die 3 Grundregeln der Sosa-Stradonitz-Nummerierung lauten wie folgt:

1. Allen Männern wird eine gerade, allen Frauen eine ungerade Nummer zugewiesen.

2. In jedem Paar entspricht die Nummer der Frau der Nummer des Mannes +1.

3. Jeder Vater erhält eine Nummer, die doppelt so hoch ist wie die Nummer seines Sohnes oder seiner Tochter.

Kirchenbuch: Verzeichnis über Taufen, Trauungen, Todesfälle.

Kognatisch: Betrifft die weibliche Abstammungslinie

Kollateralverwandte: Verwandter über einen gemeinsamen Vorfahren, aus einem anderen Zweig des Stammbaums des Probanden, z. B. Cousins/Cousinen

Legitimes Kind: Kind von verheirateten Eltern

Legitimiertes Kind: durch Eheschließung der Eltern legitim gewordenes Kind

Letztgeborene/r: das jüngste Kind einer Familie.

Nummerierung nach Aboville: Nummerierung, die normalerweise den Nachkommen zugewiesen wird. Der Proband ist Nr. 1, seine Kinder 1.1, 1.2 …, die Kinder des ersten Kindes 1.1.1 …

Paläographie: die Lehre von alten gedruckten Schriften
Proband oder Erblasser: Ausgangsperson in der Genealogie

Randbemerkung: auf einer Personenstandsurkunde aufgeführter Kommentar, der auf den Hauptinhalt einer anderen Urkunde hinweist.
Originalurkunde (frz. minute): Original einer notariellen Urkunde

Registrierung: Eintragung von notariellen Akten in ein öffentliches Register, erleichtert anschließend das Auffinden von Erbschaftsurkunden.

Soldbuch: Personalausweis eines Soldaten mit verschiedenen Informationen wie Beschreibung, Familienstand etc. Ein wertvolles Tool, um die verschiedenen Wohnorte eines Vorfahren zu erfahren.

Sosa Stradonitz -> siehe Kekule-Nummer

Tabelle: Zusammenfassung der Urkunden eines Registers. Jahrestabelle = Zusammenfassung der Urkunden für das betreffende Jahr, Zehnjahrestabelle = Zusammenfassung der Urkunden der letzten 10 Jahre.

Uneheliches oder natürliches Kind: Kind, das nicht während der Ehe geboren wurde.

Vollbrüder/Vollschwestern: Kinder desselben Vaters und derselben Mutter.

Vollstreckbare Ausfertigung (franz. grosse): Kopie für den Kunden eines notariellen Aktes. Wurde früher in Großbuchstaben geschrieben, da die Gerichtsschreiber per Zeile fakturierten.

Zweig: Teil eines Stammbaums, z. B. der väterliche Zweig betrifft den Vater.

Zweitgeborene/r: das zweitgeborene Kind